Takes seconds – costs nada


am Arsch. Takes Jahre – costs Nerven.

Um dem melodramatischen Zustand meines derzeitigen Daseins ein wenig Trost zu verleihen, habe ich es gestern Nacht in Angriff genommen. Ein Blog muss her. Ach was rede ich: Ein Imperium voller unerschöpflicher Möglichkeiten wird erschaffen. Sowohl eigens geschaffener Seelentröster, als auch Ventil meines Genies. Das war der Plan und mein Onkel sagt immer, dass der Plan das Wichtigste ist. Beziehungsweise das Ziel… aber ich dreh mir Gesprochenes gerne passend.

Arbeiteste als Werbeuschi, hast dich der deutschen Sprache hingegeben, haste Köpfchen, haste Dies, haste Das -haste mindestens och Mis Mas. – Homepage haste nich, biste Opfa!

Moleskine war gestern. Laptop im Café ist heute. Wortakrobaten die im Schatten texten sind keine Hipster.. habe ich mir sagen lassen. Und kein Hipster sein ist das große Ziel, vor allem das der Hipster. Mir das ist egal habe ich entschieden. Heute ist der 20. November 2009 und in ein paar Jahren werden diese Blogs aus den Böden sprießen und dann werden sich wieder alle aufregen, dass früher alles besser war. Wunderbar, da mach ich mit.

Hoch motiviert mache ich mich also ans Werk um nach einer Stunde, mit der 12ten Lucky in der Linken und der Rechten in den Tiefen von „google“, „Gewusst wie“ und „Gute Frage“, eingestehen zu müssen, dass ich ein trostloser Fall bin. Aber ich merke schon jetzt, während ich so schreibe, die Sonne über Berlin schüchtern an mein Fenster klopft und mir die Trostlosigkeit nur so aus den Fingern fließt:

Ich gebe nicht auf! Wie das geht, weiß ich nämlich auch nicht.